Nachts auf dem Weg nach Hause, nur noch wenige hundert Meter… noch zwei Unterführungen, dann habe ich’s geschafft. Doch irgendwie werde ich das Gefühl der Angst nicht los. Es ist, als beobachte mich jemand. Ich lausche ins Dunkel. Dort ein leises Knacken, ein leichter Wind, der die Äste schwingen lässt. Nichts. Und doch umschließt dieses Gefühl der Angst mich wie ein Mantel der Nacht und begleitet…

Ich bekomme die Angst nicht zu fassen. Ist dort jemand? Oder nur ein Hirngespinst der dunklen Schatten?

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